Holzhäuser in den USA - warum?

Hallo,

jetzt waren ja schon wieder einige Tornados in den USA unterwegs und haben große Verwüstungen verursacht. Wie bekannt, sind ja viele Häuser in den USA in Gebieten wo recht häufig solche Tornados unterwegs sind recht leicht gebaut. Da wird eher Holz verwendet als wie bei uns bspw. Stein. Meine Frage dazu wäre: warum? Warum bauen die nicht stabiler mit Stein, so dass nicht gleich das Haus komplett zerstört wird wenn ein Tornado kommt. Hilft bei den Tornados auch kein stabileres Haus? Oder ist das einfach eine Kostenfrage? Ist es günstiger, dass Haus lieber 5 mal aus Holz zu bauen als ein mal aus Stein? Oder was hat das für Gründe?

5 Answers

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  • Anonymous
    8 years ago
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    Letztlich ist das wohl eine Frage der Wahrscheinlichkeit. Wenn man damit rechnen müsste, dass das eigene Haus während der eigenen Lebenszeit fünfmal einem Tornado zum Opfer fällt, würde man sicher in eine entsprechend stabile Bauweise investieren. Die allermeisten Häuser werden aber überhaupt nie vom Tornado getroffen, daher wäre es übertrieben, einen teuren Bunker zu errichten.

  • 8 years ago

    Als wir 2011 (i Virginia) ein 5.8 Erdbeben hatten, haben unsere Holzkonstruktionen wunderbar gehalten.

    Diese Frage wurde schon oft gestellt, weil es gerade in "tornado alley" oft Superzellen gibt die fuerchterliche Vernichtung anstellen. Die Tornadoes uebers vergangene Wochenende hatten ca 320 stkm Geschwindigkeit, bei der ALLES fliegt. Es sind Gegenstaende, die der Wirbel aufsaugt, die den meisten Schaden anrichten. Tests haben gezeigt, dass Haeusser, die aus Ziegeln gebaut sind, viel gefaehrlicher sind als die aus Holz. Ausserdem durchstossen Projectiles wie Baeume bei dieser Geschwindigkeit auch Waende aus Zementbloecken.

    In Erdbebengebieten gibt es strenge Bauauflagen, in Tornadogebieten glaube ich nicht so sehr. Unser Haus in Oklahoma hatte einen Sturmkeller, der in die Terrasse eingelassen war. Heute wird in neuen Haeusern ein "safe room" eingebaut. (Kein gutes Gefuehl, wenn es um 15:00 Uhr ploetzlich stockdunkel wird und Sirenen anfangen zu heulen. Man packt jede Menge Decken, Radio, Flaschenlampe, Kind, Haustiere und hockt im Keller bis die Sirenen alles klar geben. Wieder draussen, prueft man Haus und Nachbarschaft oder wer sonst Hilfe braucht...)

    Deutsche Ziegeldaecher sind nicht tornado-sicher. Die fliegenden Ziegel wuerden viel Schaden anrichten. Was ICH immer haben wollte - schwere Rolladen an Fenstern, das waere eine gute Idee, auch fuer Kuestenhaeuser, die nicht nur oft lange leerstehen, sie sind auch Hurricanes ausgesetzt.

    P.S. Holzkonstruktionen in den USA werden nicht in einem Tag aufgebaut. So einen Bloedsinn zu behaupten, wenn man keine Ahnung hat.

    P.P.S. Gerade sehe ich die Bergungsarbeiten an der Grundschule in Moore, OK. Wie man sehen kann, haben Waende aus Zementbloecken nichts genuetzt. Das Gebiet ist immer noch unter Tornado Warning. Fuer diese Disaster wird immer wieder geuebt. In Oklahoma herrscht immer noch Frontier Spirit, Nachbarn, helfen Nachbarn, der ganze Staat macht mobil in solchen Faellen.

    (Ich habe im Suedwesten, nahe der Texas Grenze gewohnt).

  • 8 years ago

    Eine Erklärung hierfür dürfte die San-Andreas-Spalte sein.

    Hierdurch stehen viele Häuser in diesem Erdbeben-Gebiet.

    Da Holz ja bekanntlich flexibler als Stahl und Beton sind, wird also mit Holz gebaut.

  • 8 years ago

    1.Holzhäuser sind in den USA weitaus kostengünstiger als jede andere Form des Bauens.

    2. Holzhäuser können in 1 - 2 Tagen wieder aufgebaut werden.

    3.Ein US-Amerikaner wechselt spontan den Wohnort, wenn er anderswo einen Job findet. Dann lässt sich ein billigeres Holzhaus besser verkaufen, als eines aus Stein.

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  • 8 years ago

    weil es vorallem in amerika dumme menschen gibt

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